Weine aus Österreich

Der österreichische Wein kann bereits auf eine Jahrhunderte alte Tradition zurückblicken. Als Weinbauland ist die Alpenrepublik in drei Weinbauregionen eingeteilt. Die kleinste von ihnen ist das Steierland, ihm folgt Wien. An der Spitze steht das Weinland Österreich, das sich aus den Bundesländern Niederösterreich und Burgenland zusammensetzt und gut 90% des gesamten Weinanbaugebiets ausmacht. Seit 2003 dürfen einige der angebauten Sorten die Bezeichnung DAC tragen. Als Districtus Austriae Controllatus gelten diejenigen Weine aus Österreich, die ihr Herkunftsgebiet besonders gut repräsentieren; nur diese dürfen dann auch den Namen der entsprechende Region tragen. Für das Weinviertel ist es zum Beispiel der Grüne Veltliner, für das Mittelburgenland ein fruchtig-würziger Blaufränkisch. Bestimmte Sorten Rheinriesling, Riesling, Chardonnay, Weißburgunder und Neuburger dürfen sich ebenfalls mit dieser Bezeichnung schmücken.
Insgesamt sind in Österreich 35 Rebsorten – 22 weiße, was einem Anbauanteil von über 65% entspricht, und 13 rote – zur Herstellung von Qualitäts- und Prädikatsweinen zugelassen. Am beliebsten ist mit großem Abstand der Weißwein Grüner Veltliner, auch Weißgipfler genannt, der 36% der Gesamtanbaufläche für sich beansprucht und mit seiner frische Note überzeugt. Bei den Rotweinen führt der Zweigelt mit seinem fruchtigen Geschmack die Beliebtheitsskala an.
Das Österreichische Weingesetz regelt die Benennung der angebauten Weine. Die Qualitätsweine sind in zwei Kategorien unterteilt: der nachgesüßte, angereicherte Qualitätswein und der naturbelassene Kabinett. Beim Prädikatswein unterscheidet man zwischen Spätlese, Auslese, Eiswein, Strohwein, Beerenauslese, Ausbruch und Trockenbeereauslese, die ebenfalls unter anderem in ihrer Süße variieren. Daneben gibt es noch Wein (früher Tafelwein) und Landwein. Zusätzlich gibt es noch diverse lokale Bezeichnungen für Wein aus Österreich, die jedoch keiner gesetzlichen Regelung unterliegen.

Eine Städtetour durch Wien

Wer die Hauptstadt Österreichs bereisen möchte, der sollte sich einige Tage Zeit nehmen, denn Wien bietet neben kulturellen und historischen Sehenswürdigkeiten, auch das Feeling einer jungen europäischen Großstadt. Angefangen vom Luxushotel, über Appartements kann man auch eine private Unterkunft in Wien buchen.

Am besten beginnt man die Städtetour im 1. Wiener Gemeindebezirk, das ist die innere Stadt. Am Anfang der berühmten Einkaufsstraße, der Kärntnerstraße, trifft man auf die Wiener Oper, ein historischer Bau, der zu einem Besuch einlädt. Weiter geht es die Kärntnerstraße an vielen Geschäften vorbei zum nächsten Wahrzeichen von Wien, dem Stephansdom. Bereits 1147 wurde an dieser Stelle eine Kirche erwähnt, die im Laufe der Zeit zum berühmten Dom ausgebaut wurde. Mit einer Höhe von 136,44 Metern ist die Kirche weithin sichtbar. In der Altstadt und am Graben findet man viele historische Gebäude und auch das älteste Caféhaus in Wien, das “Hawelka”, das schon Georg Danzer in seinem Lied “Geh schau..”, besungen hat. All diese Sehenswürdigkeiten kann man mühelos zu Fuß erkunden, wenn man weitergeht, kommt man schließlich zum Sitz des Bundespräsidenten, der Hofburg und weiter zum Burgtheater und zum Rathaus am Ring, wo die Wiener Stadtregierung ihren Sitz hat. Danach geht man, voll mit Eindrücken, zurück in die private Unterkunft in Wien und ruht sich für den nächsten Tag aus.

 

Wien bietet viele Kirchen, neben dem Stephansdom sind noch die Karlskirche, Votivkirche, Minoritenkirche, Michaelerkirche, Kirche am Hof oder die Kahlenbergkirche und viele andere zu besichtigen. Wer eine private Unterkunft in Wien bezieht und eine Kirchentour unternehmen möchte, braucht dafür schon einige Tage.

 

Um sich dann am Abend von den Sehenswürdigkeiten zu erholen und die Eindrücke noch einmal zu sammeln, sollte man einen Besuch bei den Wiener Heurigen unbedingt einplanen. Viele Weinbauern schenken ihre selbst gekelterten Weine aus und bieten dazu die lukullischen Genüsse, die Wien zu bieten hat, an. Da lässt es sich leben, wie schon viele Künstler in Liedern besungen haben. Wer kennt nicht die “Reblaus” von Hans Moser oder die Wiener Schrammeln.

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